Hamburgs Brücken

Brücken in Hamburg
Foto von Patrick Mueller auf Unsplash

Hamburgs Brücken: Mehr als nur Flussquerungen

Hamburg ist auch bekannt als „Stadt der Brücken“. Mit über 2.500 Brücken – mehr als Venedig und Amsterdam zusammen – prägen sie das Stadtbild und sind ein integraler Bestandteil der Hamburger Geschichte und Kultur.

Der Brückenbau in Hamburg

Die Geschichte des Brückenbaus in Hamburg reicht bis ins Mittelalter zurück. Die erste urkundlich erwähnte Brücke, die hölzerne „Alte Elbbrücke“, wurde 1248 fertiggestellt. Im Laufe der Jahrhunderte folgten viele weitere Brücken, die unterschiedlichen Zwecken dienten und aus verschiedenen Materialien gebaut wurden.

Bedeutende Brücken in Hamburg

Zu den bekanntesten Brücken Hamburgs zählen die Elbbrücken, die die Elbe überspannen und eine Vielzahl der Hamburg Besucher willkommen heißen und verabschieden. Die Köhlbrandbrücke, die 1974 eingeweiht wurde und aktuell für hitzige Diskussionen über ihren Erhalt auslöst, ist mit einer Länge von 3.618 Metern die längste Straßenbrücke Deutschlands. Entworfen wurde die so genannte Schrägseilbrücke von dem Bauingenieur Paul Boué und dem Architekten Egon Jux. Die Lombardsbrücke1, eine Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1865, ist ein beliebtes Fotomotiv und bietet einen malerischen Blick auf die Alster. Sie überspannt die Alster zwischen Binnen- und Außenalster und hat eine Länge von 69 Metern.

Brücken als Symbol der Stadt

Die Brücken Hamburgs sind nicht nur Verkehrswege, sondern auch Symbole der Stadt. Sie stehen für die Verbindung von Tradition und Moderne, für die Weltoffenheit und den dynamischen Charakter Hamburgs.

Viele der Hamburger Brücken laden zu einem Spaziergang oder einer Radtour ein. Von den Brücken aus bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Stadt, den Fluss und die Umgebung. Verschiedene Veranstaltungen, wie der Brückentag Hamburg, bieten die Möglichkeit, die Brücken der Stadt aus einer anderen Perspektive zu erleben.

  1. https://www.hamburg-tourism.de/sehen-erleben/hamburg-maritim/lombardsbruecke/ ↩︎

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