Twitter Screenshot @grohn

Happy Birthday, Twitter! #Twitter7

Heute vor sieben Jahren, also am 21. März 2006, war es soweit und Jack Dorsey, einer der Twitter-Gründer, haute den folgenden Satz raus.  Dafür erntete er mittlerweile stolze 9.020 Retweets und 8.023 Favoriten – Tendenz weiterhin steigend.

Damit war Twitter geboren. Fast drei Jahre später zog ich dann nach.  Am 28. Februar 2009 habe ich mich – noch morgens im Bett liegend – bei Twitter angemeldet. Heraus kam diese tiefsinnige Message:

Dass bei mir keine Retweets und Favs angezeigt werden, kommentiere ich jetzt nicht. Schauen wir uns lieber den Geburtstagsfilm an.

Mal kurz ein paar Zahlen, Daten, Fakten

Wenn man dem globalwebindex Glauben schenken darf, sind mittlerweile über 485 Millionen Menschen bei Twitter angemeldet. Davon 288 Millionen aktive Nutzer, also mindestens 1x pro Monat online. Die Zahlen sind natürlich im Vergleich zum Platzhirschen Facebook recht überschaubar, aber dennoch kann Twitter ein rasantes Wachstum vorweisen. Besonders hier in Deutschland gab es, so empfinde ich es jedenfalls, im letzten Jahr einen enormen Push.

Promis bei Twitter

Es wurde getwittert, was das Zeug hält – darunter auch zahlreiche „Promis“, die dieses neue Medium für sich entdeckt haben: Boris Becker, Franz Beckenbauer, Olli Kahn („Eier, wir brauchen Eier!„). Oliver Kahn hat allerdings nach ein paar Tweets gemerkt, dass es doch nicht so ganz sein Medium ist und Boris Becker…der ist trotzdem noch dabei.

Warum Twitter?

Häufig werde ich, gerade von älteren Kollegen gefragt, warum man Twitter nutzen sollte. Da gibt es ganz unterschiedliche Beweggründe: Ersatz einer Klo-Lektüre, Traffic-Generator, News-Quelle, Kommunikationsmedium, pure Unterhaltung etc.

Über kein anderes Medium erhalte ich schneller Informationen, als über Twitter. Entweder gezielt über die Suchfunktion oder über die Accounts, denen ich folge. Auch die Einschränkung, dass einem nur 140 Zeichen zur Verfügung stehen, sehe ich eher als Vorteil: In der Kürze…usw. Der gemeinsame Austausch zu bestimmten Themen mit wildfremden Menschen wird über die Hashtags zum Kinderspiel, z.B. beim #tatort oder #wettendass. Stichwort „Second Screen„.

Naja, und dann gibt es noch die Accounts, die weniger informativ sind, aber immer wieder ein paar ulkige Schenkelklopfer im Angebot haben. <diplomatie> Ursprünglich wollte ich hier ein paar Account-Namen nennen, wären aber einfach zu viele geworden. </diplomatie>

Fazit

Ich bin jedenfalls sehr gerne bei Twitter, bekomme und verbreite (mehr oder weniger) interessante Infos. Wenn es nach mir ginge, braucht Twitter auch nicht viel größer werden. Bei vielen Likes und Kommentaren einiger FB-Patienten würde ich mir wünschen, wenn diese nicht übersiedeln, sondern gepflegt dort bleiben würden…aus Gründen!!


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